Prof. Hans Muhr  (Wien)      

Meine Zeit im Bildhaueratelier Prof. Hans Muhr

Im Jahr 2000 wurde ich von meinem Onkel Prof. Hans Muhr in sein Bildhaueratelier in Wien eingeladen. Hans war damals gerade damit beschäftigt eine Erholungsoase für Studenten, welche im Campus einer Universität (HKUST) in Hongkong errichtet werden sollte, zu entwickeln. Der Grund der Einladung war, dass Hans mich für diese Entwicklungsarbeiten gewinnen wollte, da er nach längeren Versuchen festgestellt hatte, dass die technische Umsetzung dieses Projektes sich als sehr schwierig erwies. Für mich war diese Arbeit eine neue Herausforderung der ich mich gerne stellte. Aufgrund meiner damals schon umfangreichen Erfahrung konnte ich die Probleme auch in kürzester Zeit lösen. Der "One World Fountain", so ist der Name dieses Projektes, stellt die weltweite Zusammenarbeit und Telekommunikation dar. Die Idee: aus jedem Kontinent der Erde wird ein Stein verwendet, daraus jeweils eine Skulptur geformt und die Wasserstrahlen, welche einen Kontinent (Skulptur) mit dem anderen verbinden, stellen die Zusammenarbeit und Telekommunikation dar. Nach Fertigstellung der dafür notwendigen  Wasserdüsen hatte ich noch eine Woche Zeit, um eine geeignete Beleuchtung zu entwickeln und umzusetzen. Dies gelang mir durch Einsatz einer Glasfaser- Optikal Beleuchtung sehr gut. Das Licht wurde über mehrere Glasfaserstränge, welche von einer Quecksilberdampf- Lampe Licht eingespeist bekommen, stromlos direkt in die ca. 15 Meter langen Wasserstrahlen übertragen. Nach diesem ersten gemeinsamen Abenteuer war es in unser beider Interesse  noch an weiteren Projekten zusammen zu Arbeiten.

Nachfolgend gibt es einen Rückblick in Form einer Fotodokumentation über einige dieser Projekte, die ich vom Jahr 2000 bis Anfang 2008 als technischer Leiter in Zusammenarbeit mit Prof. Hans Muhr umsetzen konnte

  • One World Fountain: Errichtet in einer Universität (HKUST) in Hongkong, eigener Stadtteil mit 11000 darin wohnhaften Studenten sowie 800 Professoren.

  • Bambus Brunnen:  Chinesisches- Heil- Zentrum Gars am Kamp  (Prof. Willi Dungl).

  • Drama Columbus: Columbus, Bundesstaat Georgia, Amerika (100 Jahre Columbus Water Works)

  • Hundertwasser Spiralbrunnen: Grand Hotel, Zell am See (Dr. Wilfried Holleis)

  • Wasser Löscht: Simulierter Feuerwehr- Löscheinsatz im Kreisverkehr vor der Landesfeuerwehr Ausbildungsstätte (Tulln)

  • Hundertwasser Bahnhof Ülzen: lebendige Wasser- Stein Landschaft im Herzen des Hundertwasser Bahnhofs Ülzen (nahe Hamburg)

  • Wiener Wasserwellen: Errichtet vor der U- Bahnstation Floridsdorf (22. Bezirk, Wien)

  • Skulptur Wassersäule: Wurde um ein statisch notwendiges Metallrohr in Form eines Wasser- Stein- Reliefs konzipiert (Billa, 1. Bezirk Wien)

  • Relief Wasserkinetik: 5 Meter hohes Steinrelief,  vollflächig von Wasser überlaufen (Privatbesitz, 1. Bezirk, Wien)

  • Gedenkstätte von Präsident Aliyev Haiydar: Technische Ausarbeitung und Umsetzung der Brunnenanlage mit einer Wasserbewegung von insgesamt mehr als 1,5 Millionen Liter Wasser pro Stunde und ca. 250 Scheinwerfern. Computer simulierte Licht und Wasserbewegungen, Sinfonie. (Baku, Aserbaijan)

  • Fünf Elemente Brunnen: Die fünf Elemente der chinesischen Medizin in Form eines Brunnens, Chinesisches- Zentrum, Gars am Kamp (Prof. Willi Dungl)

  • Nibelungenbrunnen: Gedenkstätte zum geschichtlichen Nibelungen- Treffen mit nachfolgendem Krieg (Tulln)

  • Relief Lebensbaum: 7 Meter langes mit Wasser vollflächig bedecktes Relief im Einkaufzentrum (ECE- Kapfenberg)

  • Kamelia Japonika: Brunnen im Freibereich des Hotels Miramar in Opatija, Kroatien (eröffnet durch Dr.Otto Habsburg)